Ver­ei­ni­gungs­frei­heit

DGB-Haus Köln

Arti­kel 22 des UN-Zivil­­pak­­tes gewähr­leis­tet die all­ge­mei­ne Ver­ei­ni­gungs­frei­heit. Damit bezieht sich der UN-Zivil­­pakt auf Arti­kel 20 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te. Defi­ni­ti­on und Schran­ken in Arti­kel 22 Absatz 1 und 2 des UN-Zivil­­pak­­tes ent­spre­chen den Rege­lun­gen in Arti­kel 11 Abs. 1 und 2 EMRK. In der Dis­kus­si­on zum Ent­wurf des Arti­kel 22 des UN-Zivil­­pak­­tes

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Ver­samm­lungs­frei­heit

Demonstration (Bonner Hofgarten)

Arti­kel 21 des UN-Zivil­­pak­­tes gewähr­leis­tet das Ver­samm­lungs­recht für Jeder­mann. Wie auch Arti­kel 11 EMRK gilt Arti­kel 21 des UN-Zivil­­pak­­tes für Jeder­mann. Dem­ge­gen­über gewährt Arti­kel 8 GG die Ver­samm­lungs­frei­heit als Grund­recht nur für alle Deut­schen. Ledig­lich ein­fach­ge­setz­lich wird das Ver­samm­lungs­recht in § 1 Abs. 1 des Ver­samm­lungs­ge­set­zes für jeder­mann gewährt. Dar­über hin­aus hat

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Völ­ker­mord

Überlebende Herero

In sei­nem Arti­kel 6 Absatz 1 sichert der UN-Zivil­­pakt das Recht einer jeden Per­so­nen auf Leben. Dar­über hin­aus sichert Arti­kel 6 Absatz 3 des UN-Zivil­­pak­­tes die Wir­kung der Kon­ven­ti­on über die Ver­hü­tung und Bestra­fung des Völ­ker­mor­des. Der Kon­ven­ti­on über die Ver­hü­tung und Bestra­fung des Völ­ker­mor­des ist die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land bereits 1954 bei­getre­ten. Inner­staat­lich ist

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Volks­ver­het­zung

SA-Aufmarsch Reichsparteitag Nürnberg 1937

Arti­kel 20 Absatz 2 des UN-Zivil­­pak­­tes ver­pflich­tet die Ver­trags­staa­ten, jedes Ein­tre­ten für natio­na­len, ras­si­schen oder reli­giö­sen Hass, durch das zu Dis­kri­mi­nie­rung, Feind­se­lig­keit oder Gewalt auf­ge­sta­chelt wird, gesetz­lich zu ver­bie­ten. Arti­kel 20 Abs. 2 des UN-Zivil­­pak­­tes war bei sei­ner Ent­ste­hung wegen der Unbe­stimmt­heit der For­mu­lie­rung umstrit­ten. Die ent­spre­chen­den gesetz­li­chen Ver­bo­te fin­den sich in

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Zugang zu öffent­li­chen Ämtern

Bundeskanzleramt

Arti­kel 25 Buch­sta­be c) des UN-Zivil­­pak­­tes ver­bie­tet eine Dis­kri­mi­nie­rung bei der Zulas­sung zu öffent­li­chen Ämtern. Die­se Vor­schrift deckt sich mit Arti­kel 33 Abs. 2 GG. Ent­spre­chen­de Rege­lun­gen fin­den sich im deut­schen Recht in § 7 Beam­ten­sta­tus­ge­setz und § 7 BBG. Durch Arti­kel 25 Buch­sta­be c) des UN-Zivil­­pak­­tes sind Ernen­nun­gen bestimm­ter Per­so­nen aus poli­ti­schen

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